BV:BKV Künstlerhaus Bregenz
2017 — Late Breakfast

BKV Potsdam
2016 — Naked
2015 — Laut
2014 — Schallwandler

Arnulf Rainer Museum
2015 — Stimmt's?

IGNM Oberösterreich
2014 — Zahl, Zeichen, Kommata

Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

2013Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Gegenstandsbezirke und umherfliegende Häutchen
Ein Kuratorenstück

Wie Lukrez über die Natur der Dinge nachdenkt, daraus ist die Verknüpfung zum Programm motiviert.

Von ihrem obersten Saum, ihrem obersten Flächenrand streifen die Körper Häutchen ab, Bilder der Dinge, die in Lüftern umher sich treiben und schwärmen, sie sind’s, die oft im Wachen, in Träumen Uns erscheinen und schrecken, indem wir Gestalten vor uns seh’n Seltsamer Art. So zart zwar ein Häutchen ist, nichts findet sich, was zerreißen es könnt. Unser Auge ist von ihnen gereizt. Gebilde, die wir in einem Spiegel sehen, Müssen, die- weil sie selbst den Dingen so gleich an Gestalt sind, Auch aus Bildern bestehn, die von solchen Dingen sich lösen.

Das feine Moment dieser Loslösung wurde auf Austragungsorte von Musik zu übertragen versucht und das präzisierte Umfeld von Stücken – das Was des Hörens, kompositorischer Schrift, Konzertambiente, Festivallandschaft, Lehre, Schulenbildung, Spielpraxis, Probe / Erprobung, gegenwärtige Gewichtung – einem kuratorischen „das gehört zusammen“, jenem Wie zugeschlagen, wodurch ein Gegenstandsbezirk [erst] zur Vorstellung kommt, was den Charakter der Klärung aus dem [schon] Klaren haben mag, doch doppelseitig, auch in Entwicklung bleibt.1

Die Zusammenstellung hob weniger ab auf das „Dazwischen“ der Stücke, auf musikgeschichtliche Korridore oder verbindende Mengen, sondern hat deren Gegenstands-Bezirk gefeiert, all das, was eine Komposition, eine singuläre Stimme an Resonanz mitpräsentiert.

1 frei nach Heidegger, Holzwege

2012 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Solitaires_Klavierconcerti und Korea

Solo-Formulierung mit Zweitmoment

Geteiltes Sprechen im Ensemble (schamanischer Zeremonien)

88 Stimulationen

Kadenziertes Hören

Sanjos und Pungnyu-Musik

 

2011 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Noise Reduction. Was macht die Gesellschaft?

Im Stimmengewirr, Solostücke mit notiertem Zweitmoment

Soloposition – Mikrophon

Abgehörtes – Formation, Formanten, Geräuschchoreographie

Zweiter Spieler – Regisseur des Hörens

Solostimme im Wechsel – Staffellauf des Aufblitzenden

Schlaue Hände – Hördiktat

2010 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Vier Fälle

Quadriga und Kasus. Die Stücke 2010 standen – als Variation aus Nominativ, Genitiv, Dativ, viertem Fall – in einem bestimmten sprachlichen Winkel zueinander. Die Programme formulierten vollständige Sätze, haben kompositorische Zugehörigkeit, Objektstatus, das Patiens, Referenzen nominiert über Position, Umkehrung und Umgebung.

2009 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Zeitgemäß abstrakt, Klima versus Sinnlichkeit
Zyklus zur Zeit 3

Klima / Synthese / Tageszeit-gemäße Werke Teil 2 (Nacht)

Szenisches / Ritus, Kammeroper

Sinnlichkeit recodiert (Traum, Negation, Plainsound)

2008 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Zeit im Bild – Notation, Film, Objekt
Zyklus zur Zeit 2

Zum Schriftbild der Musik : Partitur als gestauchte Zeit; Zeichnen / Notieren / Programmieren – der erweiterte Schreibtisch

Austragungsorte der Musik; Komponieren als Zitat, Bearbeitungen fremder Werke, Übertragung / Übersetzung

Bewegtes Bild / entfaltete Zeit – Musik für den Film / Musik als Bühnensprache

3D: Musik und Architektur / musikalische Skulptur

2007 — Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Zeit und Prosagedicht
Zyklus zur Zeit 1

„New Complexity“ – kognitive Dissonanz

Zum Zeitaspekt der Musik in Stille und Improvisation; Tageszeit-gemäße Werke Teil 1 (Eos, Mittag, Abendlicht)

Sozial-reflektive Ansätze

 

reihe 0
2008 — Fuga Vacui
2007 — Horror Vacui
2005 — Topologie des Hörens
2003 — Anfänge, Teil 2
2001 — Anfänge, Teil 1
2000 — Chronologie des Hörens